Urlaub

Jeder Arbeitnehmer hat Anspruch auf Urlaub, wobei sich der Mindestanspruch aus dem Bundesurlaubsgesetz ergibt. Dieser beläuft sich auf 24 Arbeitstagen bei einer 6-Tage-Woche bzw. 20 Arbeitstage bei einer 5-Tage-Woche. Oftmals sehen Arbeits- oder Tarifverträge einen höheren Urlaubsanspruch vor. Auch bei Schwerbehinderten im Sinne des Gesetzes erhöht sich der kalenderjährliche Urlaubsanspruch.

Der Urlaub muss im laufenden Kalenderjahr gewährt und genommen werden. Gesetzliche Ausnahmen von dieser Regelung liegen lediglich dann vor, wenn dringende betriebliche Gründe oder persönliche Gründe vorliegen. Nur in diesen Ausnahmefällen wird der Urlaubsanspruch nach dem Gesetz in die ersten 3 Kalendermonate des Folgejahres übertragen. Abweichende vertragliche oder tarifvertragliche Vereinbarungen sind möglich. Wird der Urlaub nicht rechtzeitig genommen, verfällt dieser. Ist der Arbeitnehmer langandauernd über den Jahreswechsel hinaus erkrankt, wird dessen Urlaubsanspruch maximal für 15 Monate übertragen

Am Ende des Beschäftigungsverhältnisses noch bestehender Urlaubsanspruch ist vom Arbeitgeber abzugelten.

 
foer-gskn 2018-12-15 wid-87 drtm-bns 2018-12-15